Geschossdecke

Inhalt

Anforderung an die Dämmung
Dämmstoffe
Varianten
Dämmstoffdicke
Besonders zu beachten

 

 Anforderungen an die Dämmung

  • Kälteschutz im Winter

  • Wärmeschutz im Sommer

  • Schallschutz

 

Dämmstoffe

Hier gelten die selben Anforderungen wie bei der Dämmung des Daches.
 

Varianten

Abhängig  von der Nutzung des Dachbodens wird die Art zu dämmen gewählt.

Nutzbarer Dachboden

Ist der Dachraum über der obersten Geschoßdecke nicht als Wohnraum geeignet, wird der Spitzboden meist als Stauraum genutzt.

Damit der Dachboden begehbar ist, wird auf die Dämmung ein Belag (meist aus Holz) aufgebracht.

Entweder werden druckfeste Dämmstoffe (Polystyrol, Polyurethan, Mineralwolle, Holzfaserdämmplatten ...) als Platten- oder Rollenware, oder Schütt- oder Einblasdämmungen (Zellulose, Naturfasern, Mineralwolle, Perlite,...) verwendet.

Bei druckfesten Dämmungen ist ein ebener Untergrund notwendig, der ggf. mit einer Ausgleichsschüttung hergestellt werden kann.

Wer seine Geschossdecke mit weniger festen Materialien dämmt, benötigt eine zusätzliche Unterkonstruktion. 

Als Deckschicht werden Holzspanplatten oder Bretter verwendet.

Folien oder PVC-Beläge gehören nicht auf die Deckschicht, da der in die Dämmschicht eindringende Wasserdampf nicht entweichen kann.

Ungenutzter Dachboden

Hier kann die Dämmung ohne begehbare Deckschicht eingebaut werden.

Ein Laufweg ermöglicht bei Bedarf den Dachraum begehen zu können.


Anwendungsbeispiele

Dämmplatte

Begehbare Dämmung mit druckfestem Dämmstoff.

Hülsensystem

Quelle: Isofloc

 

Zellulose Einblasdämmung mit thermisch optimalem Hülsensystem.

 

Laufweg

 

Dämmung mit Laufweg auf Holzbalkendecke.

 

Dämmstoffdicke

Eine Dämmung der obersten Geschoßdecke ist eine der Maßnahmen einer Sanierung mit einem sehr günstigen Kosten/Nutzen Verhältnis.

Deshalb empfehle ich ihnen hier immer den U-Wert den die KFW fordert einzuhalten.

 

Besonders zu beachten

Bei der Dämmung von Holzbalkendecken ist es wichtig, die bauphysikalische Eignung
des Aufbaus zu prüfen.

Feuchteschäden und Schimmelbildung sind sonst vorprogrammiert.

Vergessen Sie bei der Sanierung nicht die Bodenluke/-treppe ebenfalls zu sanieren

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