Dach

Inhalt

Anforderungen an die Dachdämmung
Dämmstoffe
Varianten
Besonders zu beachten

 

Anforderungen an die Dachdämmung

  • Kälteschutz im Winter

  • Wärmeschutz im Sommer

  • Schallschutz

  • Schutz vor Feuchte und Zugluft

 

Dämmstoffe

Im Handel sind diverse natürliche, künstliche, organische oder anorganische Dämmstoffe erhältlich, die die Anforderungen an eine Dachdämmung in unterschiedlichsten Ausprägungen erfüllen. 

Hinsichtlich ihrer Lieferform unterscheidet man Einblasdämmstoffe, Mattendämmstoffe, Plattendämmstoffe und Schüttdämmstoffe.

 
Hier eine Bewertung unterschiedlicher Dämmstoffe:
 
Dämmstoffvergleich

Eine ideale Dämmung des Daches wirkt im Sommer und Winter gleichermaßen gut.

Die sommerliche Hitze, die nur wenige Stunden auf das Dach einwirkt sollte so gedämpft werden, dass erst spät am Abend möglichst geringe Spitzenwerte auf die Innenseite zur Raumluft gelangen. 

Über die kühleren Temperaturen der Nacht kann das Gebäude wieder abgekühlt werden.

Während für den winterlichen Wärmeschutz der U-Wert maßgeblich ist, ist der sommerliche Wärmeschutz wesentlich komplexer zu betrachten.

Neben der Materialmasse übt die Wärmespeicherfähigkeit und die Zeit bis die Wärme nach innen durchdringt (Phasenverschiebung) einen großen Anteil auf den sommerlichen Wärmeschutz des Daches aus.
 

Dämmstoffdicke

Erst vor kurzem hat mir ein Kunde gesagt, sein Verputzer hat ihm geraten:
6 bis 10 cm Dämmung reichen völlig aus. Mehr kostet nur mehr Geld!
Für mich als Energieberater ist die Dicke des Dämmstoffes der Betrachtung nachrangig.

Ich muss entscheiden, ob der Dämmstoff hinsichtlich der Bauphysik, des gewünschten Effizienzhaus-Standards und des vorhandenen Budgets in das Gesamtkonzept passt.
Dämmstoffhersteller würden sagen, so dick wie möglich, ich sage so dick wie nötig.
Lassen Sie sich von mir doch einmal die Mehrkosten einer dickeren Dämmung aufzeigen.

Die unaufhaltsam steigenden Energiepreise der letzten Jahre haben die Empfehlungen für die optimale Dämmstärke bisher immer überholt.
 

Varianten

Zur Dämmung ihres Daches stehen ihnen prinzipiell  drei Varianten (Auf-, Zwischen-
und Untersparrendämmung) oder Mischformen dieser zur Verfügung.

  

Dämmungen

  

Die bauliche Situation (Dacheindeckung, Feuchtigkeitssperren, Statik und Belastbarkeit des Dachaufbaus) bestimmt, welche Dachdämmung zum Einsatz kommen kann.

Besonders die statischen Voraussetzungen müssen beachtet werden, denn unterschiedliche Dämmstoffe bewirken eine unterschiedliche Lastenverteilung.

Auch die bauphysikalischen Eigenschaften sollte man bei der Auswahl der Dach Dämmstoffe berück­sichtigen

Innerhalb dieser Grenzen ist man als Bauherr frei in der Auswahl der Dachdämmung.{/jb_greenbox}

Die Aufsparrendämmung ist energetischer Sicht die beste Lösung.

 

Anwendungsbeispiele

 

Ausblasdämmung
Einblasdämmung  
Quelle: Isofloc
 
 Mischdämmung
Zwischensparrendämmung und Aufdachdämmung in Kombination
Quelle: Bauder
 
 

Besonders zu beachten

Beim Einbau des Dämmstoffes sind Wärmebrücken zu vermeiden und eine dauerhafte Luftdichtigkeit herzustellen.

 

 Wärmebrücke

 

 Dachdämmung und Fassadendämmung wärmebrückenfrei eingebaut.
 

Vergessen Sie bei ihrer Sanierung nicht die Dachfenster.

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