Brennwertkessel

Prinzipskizze

Bei einer Verbrennung verbindet sich sich der im Brennstoff enthaltene Wasserstoff mit dem Sauerstoff aus der Verbrennungsluft zu Wasserdampf.

Die im Wasserdampf enthält Wärmeenergie geht bei herkömmlichen Heizungsanlagen durch das heiße Abgas über den Kamin verloren.

Brennwertkessel nutzten diese Energie, indem der Wasserdampf so weit abgekühlt wird, dass aus dem Wasserdampf wieder Wasser wird. Dieser Vorgang bezeichnet man auch als Kondensation. Zur Kühlung des Wasserdampfes nutzt man überlicherweise die Rücklauftemperatur des Heizungssystems.

Durch diesen einfachen physikalischen Effekt addiert sich bei der Brennwertnutzung die Kondensationswärme („latente Wärme") mit der fühlbaren Wärme der heißen Abgase („sensible Wärme"). 

So erzielen Brennwertgeräte Wirkungsgrade von bis zu 110,2 %, bezogen auf den Heizwert.

Da auch Brennwertgeräte von 100% Brennstoff  nicht 110,2% Wäreme nutzen können, sollte im Sinne einer für Endverbraucher verständlichen Kommunikation Wirkungs- und Nutzungsgrade nur noch auf den Brennwert bezogen werden.

Der folgende Vergleich der Jahresnutzungsgrade unterschiedlicher Systeme verdeutlicht den Vorteil der Brennwerttechnik am Beispiel von Ölheizungen.  

Systemvergleich

Nach oben